Hennefer Stadtecho: Lob und emotionale Ansprachen zur Entlassungsfeier

Im Europäischen Berufskolleg Am Geistinger Park fand die erste Entlassungsfeier der vor einem Jahr gegründeten Schule statt. In verschiedenen Bildungsgängen, u. a. Berufsorientierungs- und Berufsgrundschuljahr, mit den Fachrichtungen Wirtschaft und Verwaltung sowie Ernährung und Hauswirtschaft wurden von vielen Schülerinnen und Schülern zumeist sehr ansprechende Leistungen erzielt.
Wolfgang Rotzoll, Schulleiter des Berufskollegs, war sichtlich stolz auf die vorzeigbaren Ergebnisse der jungen Menschen. Die meisten unter ihnen erhielten ein Abschlusszeugnis, weil sie die Anforderungen ihrer Bildungsgänge mit Bravour erfüllt hatten. Darüber hinaus konnten sich 28 Schülerinnen und Schüler besonders freuen, weil sie endlich ihren Hauptschulabschluss in der Tasche hatten. 34 Absolventen wurde sogar der mittlere Schulabschluss (FOR) verliehen.

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Unterstützung vieler Bereiche

Hennef (am). "Das unermüdliche Engagement der ehrenamtlich Tätigen macht das Leben bunter und liebenswerter". So brachten Josef Hastrich, Stiftungsvorstand der Kreissparkasse Köln, und Klaus Pipke bei einer kleinen Feierstunde in der Mensa der VESBE das Ergebnis der Einsätze der vielen Ehrenamtler zum Ausdruck. Auch in der Funktion als Kuratoriums-Vorsitzender der KSK Hennef-Stiftung dankte der Bürgermeister dafür sehr. Die Stiftung unterstützte mit insgesamt 91.780 Euro Projekte von 37 Vereinen und Einrichtungen. Mit annähernd der Hälfte des Geldes wurden soziale Anliegen bedacht. Vornehmlich in Kitas und Grundschulen. Aber auch kulturelle Einrichtungen und Projekte sowie vier Sportvereine erhielten Zuschüsse.

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Referent, Rapper und Künstler Amin Saleh (l.) mit den Workshop-Teilnehmern des Hennefer Berufskollegs "Mein Kolleg"

Hennefer Stadtecho: Slammen für Respekt und Toleranz

Erst ziert sich Julia, ihren selbst geschriebenen Text "Träume" ihren Mitschülern vorzulesen, aber ihr Mut wird mit einem Sonderapplaus honoriert. Keiner hat sich über ihre persönlichen Befindlichkeiten und Ängste, Wünsche und Frustrationen, die sie offen und ehrlich vorgetragen hat, lustig gemacht. „Respect the poet", so lautet die Regel. Auch Felix verschafft sich mit einem politischen Thema Gehör; bei Seyma ist es die Kindheit; bei Sabine der Irrsinn von Facebook. Es ist unglaublich, welche Intensität die einzelnen Texte haben, die vielleicht niemals geschrieben oder ans Tageslicht gekommen wären.

 

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